Schwindel als Hinweis

Artikel .1062 vom 30.03.2020

Etwas äußerst, äußerst Unangenehmes. Dann schon lieber Schmerzen. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Die häufigste Ursache für Schwindel? In den letzten Wochen haben sich auffallend viele von Ihnen bei mir mit diesem Leid-Symptom vorgestellt. Haben mit gequältem Gesicht berichtet über Ihre Ärzte-Odyssee: Internist, Endokrinologe, HNO-Arzt, Neurologe, Radiologe (Kernspin) und so weiter und so weiter. In allen Fällen der letzten Wochen kein Erfolg. Und ich soll ´s dann richten…

Weil das von allgemeinem Interesse ist, weil jeder von Ihnen jetzt vielleicht ein jähes Aha-Erlebnis haben könnte, zitiere ich aus einem klugen Buch:

„Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk. Er verfügt über extrem ausgefeilte Schutz- und Frühwarnmechanismen und achtet ein Leben lang darauf, dass wir uns nicht selbst schaden.

Wenn wir etwas Falsches essen oder Drogen konsumieren, die wir nicht vertragen, reagiert er umgehend mit Übelkeit, Schwindel oder Hitzewallungen. Wir bekommen Würgereiz und Durchfall, was uns wiederum hilft, die schädlichen Substanzen so schnell wie möglich wieder loszuwerden.

Doch obwohl es den meisten ganz leichtfällt, sich vorzustellen, dass eine falsche Ernährung, Medikamentenmissbrauch oder Drogenkonsum sehr schnell unangenehme körperliche Reaktionen auslösen können, fällt es vielen Menschen extrem schwer zu glauben, dass unsere Psyche uns über unseren Körper mit ganz ähnlichen Symptomen zu warnen versucht, wenn wir uns zu lange im falschen Job, der falschen Beziehung oder dem falschen Lebensumfeld aufhalten.

Dennoch sind es ganz ähnliche biochemische Vorgänge wie bei einer Vergiftung, die hier wirken. Egal ob wir unserem Körper nun durch Medikamente, Drogen oder durch wiederholtes Nicht-auf-den-Bauch-Hören Schaden zufügen: je größer die potenzielle Gefahr, desto eher wird er versuchen, uns mit allen verfügbaren Mitteln von diesem Verhalten abzubringen.

Gesteuert durch Neurotransmitter und Hormone, reagieren wir auf jeden ungesunden Kontakt, egal ob körperlich oder psychisch, mit ähnlichen Symptomen: Übelkeit, Magenkrämpfe, unangenehmes Temperaturempfinden, Schwindel, Schmerzen, Missempfindungen und Herzrasen.

Der einzige Unterschied ist, dass die psychisch ausgelösten Warnungen meist sanfter beginnen und erst bei wiederholtem Ignorieren heftig werden, während die durch Substanzen ausgelösten Alarmsignale in der Regel sofort deutlich spürbar sind.“

In dem langen Text steht irgendwo das entscheidende Wörtchen „Schwindel“. Ein Warnsignal, eine Angstreaktion des Körpers. Natürlich versuche ich erst, Abhilfe zu schaffen durch Steigerung der Durchblutung (des Innenohres): Arginin und Magnesium. Tatsächlich aber steckt fast immer dahinter, das

kaputte Aminogramm.

Inzwischen kennen Sie sich aus. Haben Sie noch den Artikel „Schwelbrand im Gehirn“ im Kopf? Falls nein (es waren immerhin mehr als drei Worte!), bitte weiter unten nachlesen.

Quelle: Klaus Bernhardt „Panikattacken loswerden“.
Bernhardt ist Heilpraktiker mit einer Praxis in Berlin. Spezialisiert auf Angsttherapie.


Schwelbrand im Gehirn

Lautet der glückliche Titel eines aufregenden SPIEGEL-Artikels (SPIEGEL Nr. 26/ 22.06.2019, Seite 104). NEU. Epochemachend. Eine Zäsur. Ein Umdenken in den merkwürdigen Fächern Psychiatrie und Psychotherapie.

Die bisher anzubieten hatten: Gesprächstherapie etc., Pharmamedikamente. Das war ´s.

Sind daraufhin die drei großen seelischen Leiden des Menschen, nämlich

verschwunden? Weniger geworden? Natürlich nicht. Im Gegenteil. Wurde daraufhin einmal die Methode überdacht? Sich selbstkritisch an die Nase gefasst? Nichts dergleichen.

Deswegen so epochemachend die Zusammenschau im SPIEGEL. Die auf eine gemeinsame Ursache aller seelischen Leiden hinweist. Nämlich auf den

Schwelbrand im Gehirn.

Soll heißen: chronische Entzündung. Soll in meiner Sprache heißen: freie Radikale. In der Sprache des Physikers einer der zwei Endzustände dieser Welt, aller Atome:

Entweder eine Elektronenhülle ist abgesättigt (stabil)
oder eben nicht (freie Radikale).

Übersetzt: Jede (mir bekannte) Krankheit ist im Kerne eine Entzündung. Daher passt dieser SPIEGEL-Artikel so gut in mein medizinisches Weltbild. Aber das wissen natürlich auch andere Ärzte. NUR...

...was tun? Gegen chronische Entzündung im Gehirn? Gegen chronische Entzündung in den Blutgefäßen (Herzinfarkt)? Gegen chronische Entzündung im Nervensystem (Multiple Sklerose)? Gegen chronische Entzündung im Darm (Colitis, Crohn)? Wenn die Antwort schon nicht aus Prinzip so einfach wäre. Die heißt eben nicht: Antibiotika. Heißt eben nicht: Cortison. Sondern heißt

das kompetente Immunsystem.

Und genau auf diese Lösung will auch der SPIEGEL-Artikel hinaus: Es geht auch bei der Behandlung der seelischen Leiden um

das kompetente Immunsystem.

Sie glauben nicht, wie wohl mir beim Lesen dieser Seiten wurde. Endlich! Habe ich gedacht. Endlich mal vernünftige Medizin, endlich einmal der richtige Vorschlag... zur Heilung.

Übrigens zur Wunderheilung, wie ich sie ja routinemäßig nenne. Nämlich zur Heilung in meiner Praxis. Denn: Was tun wir seit 20 Jahren? Sie glauben: Wir optimieren Blutwerte. Irgend so ein putziges Spiel. Und haben nicht realisiert, dass wir

Ihr Immunsystem
kompetent gemacht haben.

Denn wir messen das Immunsystem. Auch dieser Satz ist eine Sensation. Wer sonst tut das nämlich? Wir messen es mit Hilfe des

Bringen diese Werte in Ordnung, optimieren also das Immunsystem und... Sie nennen das Wunderheilung. Die Depression ist weg. Die Schizophrenie ist nicht mehr aufgetreten.

Einfach durch Geradebiegen von Blutwerten? Tja. Wenige haben verstanden, was wir hier wirklich tun: wir schaffen ein kompetentes Immunsystem. Von dem immer deutlicher wird: die einzig mögliche Abhilfe gegen Krankheiten, gegen chronische Zivilisationsleiden.

Wenn man genauer hinguckt, heilen wir in Wirklichkeit mit einem Doppel-Prinzip:

Das Gift sind künstliche Kohlenhydrate. Leere Kohlenhydrate. Die ja nachweislich Entzündung im Blut hervorrufen. Und wenn man schon an einer Entzündung leidet (Depression!), sollte man doch bitte nicht so dumm sein, täglich eine Entzündung daraufzupacken, indem man Zucker/Kohlenhydrate isst.

Dieser SPIEGEL-Artikel „Schwelbrand im Gehirn“ macht Ihnen - (vielleicht erstmals) - klar, dass es Hilfe gibt. Dass es Heilung gibt, wenn man das Prinzip dahinter einmal verstanden hat:

zurück zur Übersicht

top