Sonnenmilch und Hautkrebs

Artikel .1039 vom 04.11.2019

Hautkrebs nimmt zu in Deutschland. Betrifft jährlich ca. 200.000 Mitmenschen. 24.000 davon erkranken sogar am gefährlichen, am schwarzen Hautkrebs, am Melanom. Die restlichen 176.000 „nur“ am weißen Hautkrebs, am Basaliom. Den schneidet man heraus und der Mensch ist wieder gesund. Der metastasiert nicht.

Und den verdanken wir in erster Linie der gefährlichen UVB-Strahlung. Dem Sonnenbrand. Dem Zuviel. Deshalb cremen wir ein. Mit immer stärker vor dem Sonnenlicht schützender Sonnenmilch.

Die meisten Mütter wissen freilich, dass Sonnenmilch selbst mit dem höchsten Lichtschutzfaktor eben keinen 100%-igen Schutz bietet. „Ein Teil der UV-Strahlung kommt immer durch“ so Prof. Breitbart aus Hamburg.

Wie Sie wissen, misstraue ich der Pharmaindustrie, der Chemie zutiefst. Also lese ich ein bisschen im Kleingedruckten.

Wussten Sie, dass Sonnenmilch Hautkrebs machen kann? Dass die drei enthaltenen UV-Filter namens

in den Tiefen des Gewebes hochreaktive Sauerstoffverbindungen produzieren, die (Zitat) „wie die Strahlung das Erbgut der Zellen schädigen können“.

Nennt man unerwünschte Nebenwirkung. Finden Sie nur im Kleingedruckten.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich persönlich und meine Familie haben noch nie auch nur einen Tropfen von diesem Zeug verwendet. Wir wissen warum.

Wir wissen, dass Betacarotin (Mohrrüben) in der richtigen Dosis direkt in die Haut wandert. Als Farbstoff. Und mindestens 40% der schädlichen UVB-Strahlung von vorneherein wegzaubert. Und wenn Sie die Dosis erhöhen, wie ich das tue, natürlich mehr als 40%. Genügt mir. Wenn dann noch Selen dazukommt (News Selen besiegt auch Hautkrebs), dann brauch ich keine krebserregende Sonnenmilch.

Selen besiegt auch Hautkrebs

Sonne zerstört unsere Haut. Besonders heute, nachdem wir die schützende Ozonschicht ausgedünnt haben. Zerstörte Haut heißt schlussendlich Hautkrebs. Basaliom. Bevorzugt natürlich im Gesicht. Gerade betreue ich einen Patienten, dem dieser Krebs die Nase auffrisst. Muss alles nicht sein. Wir könnten uns – wenn schon nicht äußerlich vor der Sonne – dann doch innerlich vor dem Krebs schützen. Weiß die Medizin. Die medizinische Wissenschaft. Weiß möglicherweise nicht Ihr Hautarzt.

Die medizinische Wissenschaft veröffentlicht soeben eine sensationelle Studie in Canc Epid Biom Prev 2009;18 (4): 1167. Eine Studie, die zeigt, dass Hautkrebs überflüssig ist.

Wenn man Selen nimmt.

Stopp! Halt! Es gibt genügend Studien, die zeigen, dass Selen nichts bringt. Nicht hilft. Studien freilich mit alle dem gleichen, entscheidenden Fehler:

Es wurde nicht gemessen.

In dieser Studie jetzt, im Jahre 2009, wurde gemessen. Und dann freilich findet man die Sensation: Hautkrebs, also Basaliom wurde

zu 60% verhindert

bei Menschen mit einem Selenspiegel im Blut zwischen 100 und 220 ng/ml. Verglichen mit Menschen, die nur 30–80 ng/ml Selen im Blut hatten. 30–80 ng/ml bedeutet deutsche Werte. Üblich in Deutschland. Haben Sie zum Beispiel.

Ein erwünschter Wert von 150, 180, 200, oder gar 220 kommt in Deutschland nicht vor. Außer bei ein paar von Ihnen, die in meiner Praxis in den letzten 15 Jahren gelernt haben, dass der Mensch

150-200 ng/ml Selen

im Blut haben sollte. Aber das muss man erst mal schaffen. Das geht nicht mit dem üblichen Ratschlag der DGE: „Nehmen Sie 200 µg Selen täglich“. Wie Sie sehr bald selbst feststellen würden.

Bitte mitdenken: Hautkrebs wurde zu 60% verhindert durch Selen zwischen 100 und 220. Mittelwert 160. Wir dürfen als sicher annehmen, dass Hautkrebs zu 80 oder 90% verhindert wird im oberen Grenzbereich, bei 200 ng/ml im Blut. Wetten?Die Studie gibt es natürlich noch nicht.

PS: Mein persönlicher Selenspiegel, heute gemessen, ist 220 ng/ml.

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