Metastasen durch Chemotherapie

Artikel .1156 vom 10.01.2022

Bei einigen Krebserkrankungen ist Chemotherapie sinnvoll. Besser gesagt: Wird sinnvoll durch Ketose und ein starkes Immunsystem (Nobelpreis 2018). Aber sie birgt auch Gefahren. Einige Chemotherapeutika können sogar das Risiko von Metastasen erhöhen. Daher sollten Sie Ihr Leben lang, also TAGTÄGICH den Krebs verhindern. Dann brauchen Sie sich nämlich gar nicht erst die Frage zu stellen, wie gefährlich eine Chemotherapie sein könnte. Wie Sie Ihr Krebsrisiko minimieren, wissen Sie:

Befolgen Sie jeden dieser Punkte? Wenn nicht, wissen Sie, was Sie zu tun haben. Sie sollten hier wirklich zuhören und nicht erst in der Onkologie-Praxis: In Deutschland erkrankt fast jeder Zweite im Laufe seines Lebens an Krebs.

Vorbeugen ist – man höre und staune – viel besser, als es auf eine Krebsbehandlung ankommen zu lassen. Das zeigt nun auch (erneut übrigens) eine brandaktuelle Studie an Mäusen: Einige Chemotherapeutika, die bei der Behandlung von Brustkrebs verabreicht werden, erhöhten das Risiko von Metastasen.

Die Untersuchungen an Mäusen zeigten, dass sich Tumorzellen mehrere Stunden nach der Behandlung mit dem Chemotherapeutikum an den Wänden der Blutgefäße im Bereich der Lunge ansammelten und dann ins Lungengewebe eindrangen. Diese Beobachtung ist nicht etwa interessant, sondern GRAUENVOLL, denn nach Brustkrebsbehandlungen kann es tatsächlich zu Metastasen in der Lunge kommen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, was genau passiert. Normalerweise liegen die Zellen der Wände der Blutgefäße eng an eng. Wie eine Backsteinmauer. Über so genannte Tight Junctions sind die Zellen lückenlos miteinander verbunden. Das Chemotherapeutikum beschädig die Tight Junctions, es entstehen Lücken. Die Lücken machen den Weg frei in die darunter liegende Zellschicht, woraufhin sich Tumorzellen anheften können. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis ins Lungengewebe ….

Aber nicht nur Chemotherapeutika begünstigen die Metastasenbildung. Selbstverständlich auch Dauer-Stress, eine falsche Ernährung, (…“Ich bin eben Genießer!“), Bewegungsmangel sowie einige Cortison Präparate erhöhen das Risiko ebenso.

Noch einmal Frau Prof. Dr. Kiechle, Uni München. „Würden Frauen regelmäßig joggen, gäbe es nur halb so häufig Brustkrebs!“ Wollen Sie oder können Sie nicht hören?
Sie, die Sie mir heute wieder gegenübersitzen. Mit großen Augen.

Quelle: Middleton JD, Sivakumar S, Hai T. Chemotherapy-Induced Changes in the Lung Microenvironment: The Role of MMP-2 in Facilitating Intravascular Arrest of Breast Cancer Cells. Int J Mol Sci. 2021;22(19):10280.

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