Zu schwach zum Gehen

Artikel .1086 vom 07.09.2020

Auch wenn Sie´s kaum glauben: Ärzte denken mit. Ärzte sind mitfühlende Wesen. Haben selbst Familie, können sich hineinversetzen. Und auf Grund ihrer Ausbildung, ihres Wissens, ihrer Weiterbildung manchmal sogar

vorausdenken

Heißt: Die wissen sehr oft, was auf den Patienten zukommen wird. Wenn er nicht… aber genau darum geht es: „…wenn er nicht“. Der Arzt, jeder Arzt in Deutschland möchte helfen. Das ist sein Beruf. Also berät er nach bestem Wissen und Gewissen. Und wenn der Patient nicht folgt?

Noch schlimmer: Wenn der ratlose, leidende Patient diametral verschiedene Ratschläge bekommt? Wem soll er dann glauben? Ein uraltes Dilemma.

Ich glaube inzwischen niemandem mehr. Nur meinem Körper, höchstens noch der Evolution. Selbst bei Frau Dr. Merkel habe ich – begründete – Vorbehalte entwickelt. Stellen Sie sich vor!

Aber zurück zum Thema: Eine tief anrührende mail von heute. Geschrieben von einem Arzt. Der wusste, was kommt. Dessen Ratschläge nicht akzeptiert wurden. Und prompt… kam es. Da hilft auch diesem Arzt nur noch… Sarkasmus. Darf ich?

„Sitzt eben vor mir eine junge Patientin, 40 Jahre, Brustkrebs, metastasierend. Beim Betreten meiner Praxis wird sie von ihrer knapp 80-jährigen Mutter gestützt, da sie selbst ZU SCHWACH ZUM GEHEN.

Jetzt hat die Dame massive Zahnfleischprobleme, stark schmerzhaft und sehr berührungsempfindlich (Sie können sich vorstellen welchen Spaß einem da das Essen macht, Zitat: „Selbst die Suppe tut weh!“), verursacht durch

(Suchen Sie sich die Ursache selbst aus.)

Anmerkung Strunz: Zerstörtes Zahnfleisch, blutend, schmerzend ist der offenkundige Beweis für Mangelzustände, für Fehler. Fehlende Substitution, fehlerhafte Ernährung….

„Ich erinnere mich, dass ich der Dame vor rund einem Jahr empfohlen habe, bei Prof. Kämmerer in Würzburg vorstellig zu werden, doch sie hat es vorgezogen, in der hiesigen Onkologie betreut zu werden. Wobei betreut ein sehr schmeichelnder Ausdruck für das ist, was diesem Menschlein widerfährt.

Ebenso habe ich ihr damals empfohlen, als Unterstützung Orthomol immun 4 Fl. täglich zu nehmen. Daher habe ich nachgefragt, ob sie Orthomol gut vertragen hätte. Die Antwort: „Meine Onkologin hat mir heftigst davon abgeraten, weil es da zu Kreuzreaktionen mit der Chemo kommen könnte“.

Resultat: Siehe oben. Was für eine kluge Onkologin.

Wie war das gleich wieder? Wieviel Prozent der deutschen Ärzte sind vom Wissenspool abgeschnitten? 80%? Ich wette, es sind mehr!"

 

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