Anklage? Nein: Frohbotschaft

Artikel .1083 vom 17.08.2020

Die folgende, in meinen Augen dramatische mail hätte ich vor einigen Jahren noch als Anklage verstanden. Gegen mich selbst, gegen mich als Schulmediziner, der ich das lange Jahre war. Und damit gegen die Schulmedizin per se. Die nachweislich – Sie werden ´s gleich lesen – mit den Menschen, den anvertrauten Patienten oft genug in einer unmenschlichen Art umgeht.

Bewusst das Wörtchen „unmenschlich“. Das behaupte ich nicht, sondern das schildert uns der Patient. Zum hundertsten, zum tausendsten Mal, wenn Sie sich in diesen News auskennen.

Und dieser Umgang ist ganz sicher nicht Sinn und Zweck der Medizin.

Früher also Anklage. Heute strahle ich bei solchen mails. Weil die nicht nur das tiefe, schwarze Loch beschreiben, in welches wir alle mal fallen können, sondern auch den Ausweg. Den Weg ins Licht. In den so strahlend blauen Corona-Himmel, wenn Sie sich erinnern.

Laut Entwicklungs-Romanen des 19. Jahrhunderts ist dieser Weg ja vorgezeichnet und nötig. Erstmal runter ins tiefe Loch, und dann hinauf in den Himmel. Beschrieben als „Frohmedizin schlägt Drohmedizin“.

Jetzt wird´s Zeit. Mit der mail. Die ich einfach mal abschreibe. Wohlgemerkt: Ich kenne den Herrn gar nicht. Der hat sich selbst an den Haaren gepackt und aus dem „Sumpf“ herausgezogen. Beweist seine Tüchtigkeit. Als los:

„Ausbau des Geschäfts, jahrelang nur eine Woche Ferien, Vollgas war gefragt…

Blutdruck ging hoch, der Arzt verschrieb mir zu Anfang den Betablocker Atenolol. Funktionierte zwei Wochen, danach wieder wie vorher. Arzt verdoppelte die Betablocker. Nachdem das auch nur ein paar Monate genützt hatte, gab es noch eine Portion Losartan obendrauf.

In dieser Zeit nahm ich mein Leben nur noch als Zuschauer war, ich war wie in einem Film. Gegen außen war alles wunderbar, ich beriet Kunden, die waren zufrieden, nur wusste ich am nächsten Tag leider nicht mehr, was wir besprochen hatten…

Das ging Jahre so, der Blutdruck ging immer wieder hoch. Mein Arzt gab mir inzwischen immerhin B12 und D3 – Spritzen, was mir subjektiv gut getan hat, die Hypertonie blieb jedoch. Als er auch noch Losartan verdoppeln wollte, reichte es mir.

Über Google kam ich auf das Buch „Die Vitalstoffentscheidung“ von Petra Wenzel . Wow, interessant! Supplementierte auf gut Glück Ubiquinol, Arginin und Multivitamine. Siehe da, der Blutdruck war das erste Mal seit Jahren regelmäßig unter 140/90.

Jetzt packte es mich. Kam auf Ihre Seite, war fasziniert. Verbrachte wirklich Tage in den News. Ein Aminogramm musste her. Auswertung ergab logischerweise deftige Löcher. Egal, ich war motiviert wie seit 20 Jahren nicht mehr. Jetzt ging ich in die Vollen: Fand ein Labor, ließ für viele Hundert Franken testen. Ergänzte.

Heute schlucke ich eine riesige Menge NEMs. Esse praktisch keine KH mehr, dafür Unmengen an Salaten, Eiern, Fleisch und Eiweißshakes.

Bin 1,88, früher 93 kg. Heute 76 kg. Blutdruck 110/70 (natürlich ohne Medis). Laufen sagt mir leider wirklich nicht zu, dafür rudere ich 2 Mal die Woche und schwinge die Kettlebell sowie Liegestütze. Morgens und abends Übungen nach Liebscher & Bracht.“

Worum geht´s? Um den Alltag in der deutschen Arztpraxis. Bluthochdruck. Hintergründe natürlich jedem klar, auch dem Patienten. Auch Abhilfe in der Theorie jedem klar (hierfür gibt ´s das forever young – Seminar. Das ist ein liebgemeinter Ratschlag.). Die Schulmedizin reagiert wie gelernt: Tabletten. Mehr Tabletten. Höhere Dosis. Erfolg? Ernüchternd.

Beginnt die Frohmedizin. Die Epigenetik. Die Änderung des Lebensstils. Das andere Essen. Das Bewegen des Muskels. Und – leider, leider die Basis – Bluttuning. Heißt übersetzt massiv Nahrungsergänzungsmittel (NEMs).

Ich bedauere, den letzten Punkt immer wiederholen zu müssen.
Ich bedauere, sagen zu müssen, es geht kein Weg daran vorbei.

Ich bedauere, Ihnen keinen anderen, natürlicheren Weg zum Beispiel „absolut nur Wildkräuter“ aufzeigen zu können.

NEMs sind praktisch und helfen. Und wirken überzeugend (lesen Sie oben).

Was bleibt? Was ist sichtbar und messbar? 

Und er bedankt sich auch im Namen seines „Engelchens“. Das berührt.





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