Ich glaube, dass ich spinne

Artikel .1044 vom 09.12.2019

schreibt mir ein Zahnarzt. Überglücklich. Ein Zahnarzt mit „essentieller Hypertonie“.

Was ich persönlich von diesem Wort halte, lesen Sie in diesen News oft genug. Hören Sie in meiner Praxis. Ich nenne diese Diagnose „hilflose Beschreibung“. Finden Sie aber in jedem medizinischen Lehrbuch.

Weiter dieser Zahnarzt: Seine Tabletten waren

Klingt alles sehr schmackhaft. In meiner Sprache: Drohmedizin. Verzweifeltes
Herumlaborieren am Menschen. An Ihnen!

Weiter der Zahnarzt: Seit Laboranalyse hätte er diese drei typischen Tabletten abgesetzt
und nimmt

Warum nimmt er das? Weil gemessen, weil diese Stoffe seinem Körper fehlten.

Und macht jetzt die Feststellung: „Ich glaube, dass ich spinne“. Denn nach NUR EINER EINZIGEN WOCHE. sei sein Blutdruck normal. Sei morgens 120/80 mmHg. Und abends auf einer Feier ebenfalls 120/80 mmHg.

Sie nennen so etwas: Geheilt. Ich nenne das Frohmedizin. Naturwissenschaft. Die Zukunfts‐Medizin...

PS: Die korrekte Diagnose war also keine übliche Feld-Wald-Wiesen-Beschreibung („essentieller Bluthochdruck“), sondern ein präzise zu messendes Mangelsyndrom. Dem Körper fehlt etwas, er reagiert entsprechend.

Tja. Was Hänschen nicht lernt...

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