Behcet – eine lakonische Heilung

Artikel #881 vom 29.05.2017

Morbus Behcet. Kennen Sie nicht? Der Name ist so auffällig, dass ihn sich wohl jeder Arzt – auch wenn er diese Krankheit nie erlebt – in seinem Gedächtnis verankert hat. Eine Auto-Immunkrankheit. Gehört zum rheumatischen Formenkreis. Na schön. Für Sie alle ganz uninteressant. Uninteressant so lange, bis man dieses auffällige Wort (natürlich ein Name) einmal mit Leben erfüllt. Dann freilich… wird es spannend.

Darf ich?

Schüler. Seit 2 ½ Jahren ständig krank. Offene, blutende, zerstörte Schleimhaut im Mund. Schmerzhaft. Kann „nix essen“. Entzündete Augen. Entzündete Blase, entzündete Harnröhre. Taube Oberschenkel. Immer müde. Dazwischen Lungenentzündung, schwere Magenschleimhautentzündung.

Eigentlich mag man da nicht mehr. Das Ganze seit 2 ½ Jahren, immer wiederkehrend. Bei vielen Ärzten, natürlich auch im Krankenhaus. Auch Cortison wurde versucht, ohne rechten Erfolg.

Dummerweise auch immunologische, rheumatologische und Auto-Immundiagnostik ohne Ergebnis. Heißt übersetzt: Medizin ist nun einmal kein Brezelbacken. Der Mensch ist kein Auto oder Motor. Oft passt eben nichts zusammen. Als Verdacht wurde im Arztbrief das Vorliegen eines Morbus Behcet geäußert. Nur der Verdacht.

Ja und? Wie weiter? Soll das jetzt das ganze Leben so gehen? Genau diese Gedanken beherrschen Patient wie Eltern.

Schulmedizin.

Wir in der Frohmedizin suchen nicht nach Wörtern und Begriffen. Wir versuchen, auf die üblichen Verdächtigungen und Märchen zu verzichten. Wir halten uns an Fakten. Wir sind Naturwissenschaftler. Bei aller Unbescheidenheit: Wir stehen meilenweit über der Schulmedizin.

Fakten gefällig? Tatsächlich keinerlei Entzündungszeichen. Merkwürdig. Dann aber Ferritin leer. Vit D zu tief. Folsäure praktisch Null. Vit B12 tiefst, genau wie Omega 3. Und dann der entscheidende Befund:

Das Aminogramm

Ein kleines Wunder der Diagnostik, ein Wunder der Medizin. Von der Schulmedizin auch heute noch nicht begriffen (ich habe abwehrende Gutachten von Universitätsprofessoren gelesen).

Das Aminogramm „besteht nur aus Defiziten und Schwachstellen“. War also katastrophal. Damit beschreibt man das Ferritin viel besser. Beschreibt man das Immunsystem viel besser. Mit den Basis-Stoffen, den Aminosäuren, aus welchen alles Wesentliche im Körper aufgebaut wird. Und wenn es hier nicht stimmt ….. dann kann man mit Begriffen wie auto-immun oder Behcet ruhig herumjonglieren…. Kann versuchen, mit Cortison oder MTX zuzudecken…. Nur wird man eben nie heilen können.

Heilung unmöglich

Der junge Mann war nur einmal bei mir. Zwei Monate später traf ich dann seine Lehrerin, die für die Überweisung verantwortlich war. Die mit völliger Selbstverständlichkeit und innerer Ruhe in einem Halbsatz fallen ließ: „…es geht ihm sehr gut“

Ja freilich, was sonst? Wenn die Basiswerte des Körpers stimmen, dann stimmt der Körper. Was soll daran besonderes sein?

Klarer, präziser, leider unangenehmer kann man den Unterschied zwischen Schulmedizin und Frohmedizin nicht darstellen.

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