Statine: das Ende

Artikel #844 vom 30.01.2017

In der größten zusammenfassenden Arbeit über die Cholesterinsenker, die Statine, die wohl meistverkauften Tabletten dieser Welt, im J Endocrin Metabol Dis 2013,3, 179, lesen wir von der

größten medizinischen Tragödie aller Zeiten.

Gesprochen wird davon, dass die Gesundheitsindustrie Millionen Menschen mit dem Leben bedroht oder bereits getötet hat. Mit den Statinen. Einer 20-Milliarden Dollar pro Jahr Industrie.

Zitat: „Manchen Klinikern beginnt zu dämmern, dass moderne medizinische Behandlung nicht nur die häufigsten Krankheiten gar nicht beeinflusst, sondern dass sie mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Ein perfektes Beispiel ist die Statin-Saga.

In kurzen Worten: Statine“ vergrößern dramatisch das Risiko“ für Diabetes Typ II und grauen Star bei jungen Menschen, vergrößern dramatisch das Risiko für Krebs und Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson, MS) bei Älteren.

Dabei geht es nicht um Unwissenheit. Es geht um eine Marketing-Falle (wörtlich). Es geht darum, dass all die Studien, die die Nebenwirkungen enthüllt haben, verschwiegen wurden, unterdrückt wurden. Es geht um so lächerliche Kleinigkeiten wie die erektile Dysfunktion, auf bayerisch Schlappschwanz, die durch Statine zehn mal häufiger bei jungen Leuten auftritt. Da mögen manche lächeln bei diesen herabwürdigenden Worten. Ich tue das nicht. Das trifft die Seele dieser jungen Männer.

Der ausführliche, präzise belegte Artikel, der natürlich nur ausdrückt, was ein Professor Erdmann in Köln schon jahrelang gesagt hat, wird selbstverständlich keine Veränderungen in deutschen Arzthirnen, besonders nicht bei den Klinikern herbeirufen. Denn, erneut Zitat: „Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Wissenschaftler gehört werden: Der Statin-Markt ist 20 Milliarden Dollar pro Jahr wert und …rising!“

PS: Noch einmal für das Nähkästchen: Menschen mit erhöhtem Cholesterin ohne Herzkrankheit schlucken Statine völlig umsonst. Null Nutzen. Menschen mit erhöhtem Cholesterin und schwerer Herzkrankheit haben einen diskreten Nutzen: 1,7 Prozent. Aber alle Nebenwirkungen.

PS: In Deutschland, so heute im Spiegel, schlucken 5 Millionen Menschen dieses Mittelchen. In den USA sogar 35 Millionen.

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