Gelebte Versorgungswirklichkeit

Artikel #814 vom 12.09.2016

Ein zutreffender Vorwurf der Vorsitzenden des ärztlichen Kreisverbandes, welche die Website drstrunz.de hat sperren lassen, war, dass die Berichte auf drstrunz.de nichts mit der „Versorgungswirklichkeit“ zu tun hätten.

Das stimmt.

Unsere Epigenetik, unsere Molekularmedizin hilft dem Patienten. Heilt sehr oft. Und heilt ohne Nebenwirkung. Das hat mit der Versorgungswirklichkeit der Kritikerin, einer Klinikärztin, eher nichts zu tun.

Nur um festzuhalten, dass ich Versorgungswirklichkeit von Krankenhäusern erlebt und erlitten habe, zitiere ich im Folgenden den Bericht einer Notärztin. Welche die Freude hatte, einen schwerverletzten Deutschen am Flughafen von Palma de Mallorca abzuholen und nach Nürnberg zu transportieren. Bitte lesen Sie auch zwischen den Zeilen mit.

„Wir übernahmen den Patienten am Flughafen Palma de Mallorca von einer NAW-Besatzung, von denen leider weder Arzt noch Sanis Deutsch oder Englisch sprachen, so dass das Flughafen-Personal dolmetschen musste. Dabei stellte sich heraus, dass die begleitende Ärztin Herrn Dr. Strunz und seine Verletzungen überhaupt nicht kannte, sondern nur begleitet hatte.
Es gab weder einen Arztbrief noch Röntgen-/CT-Bilder oder Laborwerte für mich; das sei hier so üblich, da der Patient ja nach Hause verlegt werden wolle. Die Ärztin konnte mir nicht mehr sagen, als was ich selbst gesehen habe. Glücklicherweise konnte mir der Patient die Anamnese und seine Diagnosen selbst genau berichten, auch dass seine Wirbelfrakturen wohl stabil sein müssten, da er in den letzten Stunden häufig ohne besondere Vorkehrungen umgelagert worden sei. Die große Weichteilverletzung am Kopf sowie sämtliche Frakturen seien völlig unversorgt.
Dr. Strunz trug am Kopf einen großen blutverkrusteten Verband, auf mein Nachfragen, warum es immer noch blutete, ob vielleicht eine Gerinnungsstörung vorhanden sei, bekam ich von der Ärztin dort nur ein Schulterzucken. Analgetisch bekam der Patient nach eigenen Aussagen Pethidin s.c., was offensichtlich in keiner Hinsicht ausreichte.“

Die Kritikerin meiner Website drstrunz.de hat völlig recht. Eine solche, hier beschriebene Versorgungswirklichkeit, gelebt und praktiziert von einem Krankenhaus, finden Sie auf meiner Website nicht. Wir bemühen uns. Wir informieren. Wir forschen. Wir belesen uns. Und schlussendlich helfen wir. Ohne Nebenwirkung. Zugegeben eine völlig andere Versorgungswirklichkeit.

PS: In den Bericht wird von „Umlagerung“ gesprochen. Und von Wirbelfrakturen. Wie sich nach 7 Wochen herausstellte (übrigens: erst nach 7 Wochen. Schon wieder Versorgungswirklichkeit einer Klinik) waren die Frakturen eben nicht stabil, sondern instabil. Diese zwei Buchstaben „in“ sind genau der Unterschied zwischen Leben und Tod.
Jetzt wissen Sie auch, was ich mit „Wunder der Heilung“ meine. Ich hab´s erlebt.

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