Nervenentzündung

Artikel #982 vom 29.10.2018

Wird im Volksmund Polyneuropathie genannt. Und wenn man die schon 12 Jahre lang hat, leidet, und die Fachärzte einem erzählen, dass dies eine „hereditäre Neuropathie“ sein, also genetisch verankert, also vererbt, dann verzweifelt man.

Genmedizin. Eine Totschlag-Medizin.

Hatten wir uns nicht geeinigt, wir Menschen (Nobelpreis!), dass es auch eine Epigenetik gibt? Wissen das die Ärzte nicht? Nein, wissen die nicht. Dass man eine genetisch fixierte Krankheit sehr wohl auch angehen kann, indem man die Gene an- bzw. abschaltet. Wie man das macht, haben Sie an dieser Stelle ja nun sicher hundertmal gelesen.

Mit diesem Wissen kann man ganz leicht Wunderheilungen vollbringen. Das ahnen Sie. Das lesen Sie auch in der mail von heute. Die ist so „plastisch“ geschrieben, dass ich Ihnen jeden Satz schenken möchte:

Es geht hier um pelziges Gefühl, um Kribbeln, um starke Schmerzen in beiden Füßen. Seit 12 Jahren. Jeden Tag. Und keiner kann helfen. Nun denn:

„Ich war bei Ihnen mit meiner angeblich hereditären Polyneuropathie und habe Ihre Anweisungen konsequent (sehr schwer, denn wir haben Erdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren im Garten) umgesetzt.

Allerdings hat es bei mir insgesamt etwas länger gedauert, bis ich jetzt von mir sagen kann: Ich fühle mich so gut wie nie.

Mein Arbeitgeber hat mir ein Fitnessgerät zur Verfügung gestellt – eine Treppe in den 10. Stock – , die habe ich schon immer mehrmals täglich genutzt, aber eigentlich hätte ich oben eine Sauerstoffflasche benötigt. Jetzt flitze ich rauf und runter und muss schon mal zwei Stufen nehmen, damit das Gefühl aufkommt, etwas geleistet zu haben.

Ein besonderer Moment war für mich beim morgendlichen Laufen, als ich in meinem „Hausgrünzug“ mit manchmal aufgeweichten Trampelpfaden nasse Füße bekommen habe. Nach einem kurzen Moment des Ärgerns kam eine riesige Freude auf: „Du hast bemerkt, dass Du nasse Füße hast!“

Ein weiterer Durchbruch kam allerdings jetzt kürzlich, als ich zehn Tage am Nordmeer war und morgens, mittags und abends Fisch gegessen habe. Mal war er roh, mal gekocht. Es war ein sehr guter Fisch, der dort im kalten Polarwasser schwimmt. Dazu gab es reichlich Gemüse oder Salate. Jetzt sind nicht nur die Schmerzen weg, sondern auch das Taubheitsgefühl und das Kribbeln scheinen sich zu verabschieden.

Die Schmerzen –über 12 Jahre – hatten sich schon in meinem Gesicht eingeprägt. Jetzt bin ich doch schon mehrmals gefragt worden, ob ich etwas habe machen lassen!

Ich fühle mich kerngesund, sehr leistungsfähig mit meinen 62 Jahren und bin ausgesprochen guter Laune.“

Der elegante Schlenker mit dem „Fitmessgerät“: Verstanden? Sehen Sie die lästige Treppe in den 6. Stock doch einmal als Geschenk Ihres Arbeitgebers!

Und dass jetzt, nach 12 Jahren, die Schmerzen weg waren...genau darum ging es. In diesem Fall war es nicht das Aminogramm, sondern eher Vit D, Omega3, und – in erster Linie – no carb.

Noch einmal: Jeder Bissen Kohlenhydrate produziert Entzündungsstoffe im Blut. Wenn Sie aber schon an einer Entzündung leiden wie an einer Nervenentzündung, die schmerzt, dann wird man doch bitte so klug sein, nicht jeden Tag neue Entzündungsstoffe „darauf zu schaufeln“. Sondern dem Körper eine Chance geben, mit der sowieso vorhandenen Entzündung erst einmal fertig zu werden.

Genau das hat die Dame erfolgreich getan. Und hat, ach ja, eine „hereditäre Neuropathie“ selbst geheilt.

Man kann mit der Universitätsmedizin eigentlich nur noch Mitleid haben.

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