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Artikel #889 vom 20.06.2017

Klar und eindeutig hat Professor Hölzel, München, schon 2004 durch Auswertung des Krebsregisters bewiesen, dass Chemotherapie das Leben eben nicht verlängert, daher sinnlos ist, im Gegenteil die Lebensqualität des Kranken verschlechtert zumindest bei den vier Hauptkrebsarten, wenn Metastasen vorliegen. Die Arbeit ist abgedruckt in Spiegel 41/2004. Der Öffentlichkeit bekannt.

Klar und eindeutig, für jeden Menschen mit normalem Verstand auch einsichtig hat die Wissenschaft seit 2005, die Klinik seit 2007 bewiesen, dass aggressive Krebszellen dann sterben, wenn man sie nicht mehr ernährt. Wenn man dem Krebs die Kohlenhydrate entzieht, dann schrumpft er und stirbt. Dazu gibt es viele, viele (ausdrücklich amerikanische) wissenschaftliche Arbeiten. Nur spärlich deutsche.

Die zwei Fakten liegen auf dem Tisch. Was tut jetzt die arme Pharmamedizin? Arm natürlich relativ: 20% der Gesundheitskosten in den USA verursacht ja die Chemotherapie. Nun: Die Herren wachen auf. Und jetzt klauen sie. Sie besetzen. Der Vorgang ist immer der Gleiche:

Der mir vorliegende Zeitungsartikel am 15.9.2011 trägt die Überschrift nicht nur: "Mit der Ernährung den Krebs austricksen", sondern als Unterzeile so typisch: "Fett‐ und eiweißreiche Kost unterstützt die Chemotherapie".

Unterstützt die Chemotherapie

Wir bleiben also bei der nachweislich wirkungslosen Chemotherapie (nachgewiesen durch Professor Hölzel) und "ergänzen" sie durch die nachweislich wirksame Therapie und registrieren dann ganz verblüfft ... Erfolg.

In dem Zeitungsartikel geht es um eine 33‐jährige mit Brustkrebs, zwei Jahre später Gebärmutterkrebs mit Metastasen. Chemo hatte sie abgebrochen wegen der schlimmen Nebenwirkung. Und jetzt kohlenhydratfreie Kost. Was passiert?

Jetzt also, bei Verzicht auf Kohlehydrate, sterben die Metastasen ab. Natürlich schreibt man das ‐ so ist der Mensch ‐ der Chemotherapie zu. Die jetzt einfach besser wirkt ...

Freilich verstehe ich solche verzwirbelten Gedankengänge. Und freue mit einfach nur: Hauptsache, der Patientin wird geholfen. Jetzt. Endlich.

PS: Hilfe kam hier in der Paracelsus Klinik Nürnberg.

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