Freud und Leid

Artikel #838 vom 26.12.2016

Der Weg nach oben, der Weg in den Himmel, der Weg zur glücklichen Gesundheit kann manchmal etwas dauern. Einleuchtend dann, wenn man Jahrzehnte da unten im schattigen Tal verbracht hat.

Aber auch ich – wie viele von Ihnen – bin ungeduldig. Möchte Erfolg, möchte Lebensenergie und Lebensfreude… schnell! Wissen Sie, was da hilft? Wissen. Genauer gesagt: Lesen!

Mich irritiert zunehmend, dass mir viele von Ihnen per Mail Fragen stellen, die doch längst, längst, längst und vielfach beantwortet sind. Sie lesen einfach nicht. Sie laden in ach-so-moderner Weise (facebook) Ihre spontanen Gedanken einfach ab. Laden Sie bei mir ab. Statt sich der minimalen Mühe des Lesens zu unterziehen. Beispiel gefällig? Da bedankt sich jemand. Es geht ihm viel besser. Er ist auf dem Weg nach oben. Aber eben nicht weit genug. Stößt immer noch mit dem Kopf an. Kommt nicht weiter. Darf ich?

„Jeden Morgen freue ich mich darüber, dass ich ohne Kopfschmerzen aufstehen darf und das auch tagsüber ständige Müdigkeit verschwunden ist.

Das ist wirklich Lebensqualität

Meine Nerven sind besser geworden, aber da geht sicher noch was. Meine Verspannungen sind auch besser geworden, aber dennoch noch gut zu spüren. Da würde ich mir noch mehr wünschen.“

Aber:

„Wo sich leider nichts tut, ist das Gesamteiweiß. Somit auch kein Anstieg bei Methionin oder Testosteron. Das gleiche gilt für Tryptophan. Da liege ich immer noch unter 30, obwohl ich täglich Tryptophan zu mir nehme.“

Also gut: Trotz eiweißbetonter Nahrung steigt Eiweiß nicht an. Dabei wird des Rätsels Lösung doch gleich mitgeliefert: Tryptophan katastrophal tief. Bleibt tief. Und nach Justus von Liebig begrenzt die eine, tiefste Aminosäure das Gesamteiweiß. Wo ist das Problem?

Das Problem liegt beim Tryptophan. Auch das hatte ich längst erklärt. Mein Tryptophan war nach der Operation, in den Jahren der stärksten Schmerzen katastrophal tief. Wurde ständig verbraucht. Ist also stressabhängig. Uralter Witz. Nach jedem Trauma, bei jedem Burn-out finden Sie tiefstes Tryptophan. Genau da liegt ja auch der Schlüssel zur Heilung. Was ist hier rätselhaft? Aber weiter geht´s:

„Was mir immer noch ein Rätsel ist, ist mein Magnesiumgehalt. Ich nehme täglich 1,6g Magnesium zu mir (habe mittlerweile auch kaum noch Durchfall). … liegt der Wert nach wie vor bei 0,8. Wo geht das Zeugs nur hin?“

Ja, wohin wohl? Warum wohl nenne ich Magnesium mit Bedacht „das Salz der inneren Ruhe“. Meine Güte: Bei fehlender innerer Ruhe wird´s eben verbraucht und dass die Ruhe fehlt, zeigt uns ja das tiefe Tryptophan. Genau der gleiche Sachverhalt. Auch die Lösung dieses Problems habe ich längst beschrieben.

Was wir aus dieser interessanten, so hübsch geschriebenen und pädagogisch wertvollen mail lernen, ist nicht etwa, dass Frohmedizin Wunder wirkt (keine Kopfschmerzen mehr, keine Müdigkeit... fragen Sie doch mal einen normalen Arzt). Sondern dass Frohmedizin Eigenverantwortung bedeutet. Man muss sich informieren. Sie müssen selbst nachlesen. Sie müssen sich der Mühe meiner Bücher unterziehen. Genau deshalb hab ich doch so viele bunte Bilder hineindrucken lassen. Damit´s Ihnen leichter fällt. Und ganz besonders sollten Sie die News im Internet nachlesen.

Meine Güte, bitte verstehen Sie doch: Hier geht es um das Wichtigste und Wertvollste Ihres Lebens. Nicht nur um schlichte Gesundheit, sondern um Lebensenergie, Lebensfreude, kurz und gut: das Glück.

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