Exotische Krankheiten

Artikel #824 vom 31.10.2016

Kennen Sie PXE? Nun, ich auch nicht. Musste mich erst belesen. Da degeneriert das Bindegewebe. Führt im Auge zur Erblindung. Führt an den Blutgefäßen zur Verkalkung, zum Bluthochdruck, zu inneren Blutungen. Unangenehm.

Dann, wenn es einen selbst betrifft. Was tut man? Greift nach jedem Strohhalm. Solch ein Strohhalm bin ich. Bin mir dessen wohl bewusst. Also kam der junge Mann mit der Frage, ob ich ihm helfen könne.

Weiß ich doch nicht.

Ich weiß nur, dass jede Heilung eine Selbstheilung sein muss. Anders geht das gar nicht. Hier ist die Medizin, wie sie heute gelehrt wird, viel zu abgehoben und arrogant geworden. Nein, nein: Jede Heilung ist Selbstheilung. Nur: Man muss den Körper dazu in die Lage versetzen. Also auch optimale Blutwerte schaffen. Und einiges am Lebensstil ändern. Und da gab es doch einiges zu tun.

Jeder Universitätsmediziner wird hier nur skeptisch den Kopf schütteln. Die haben in diesem Fall tatsächlich geglaubt an Blutdrucksenker, an Statine, an Avastinspritzen ins Auge (ein Chemotherapeutikum). Was sie eben so gelernt haben.

Bekommt ein Reh Avastinspritzen? Haben Rehe PXE? Wann wacht die Medizin endlich auf? Also gut: Wir haben den jungen Mann für ein Reh gehalten und entsprechend beraten. Resultat:

"Mir geht es mit No Carb bestens. 20 kg abgenommen. PXE gestoppt. Meine regelmäßigen
2 monatlichen Besuche in der Augenklinik Bonn konnte ich seit einem Jahr einstellen. Keine Veränderungen mehr in den Augen und damit keine Avastinspritzen mehr. Meditation, Laufen und Freeletic haben mich komplett verbessert.
Dank des Besuches in Ihrer Praxis statt schlaff durch das Leben schleppend, jetzt voller Kraft und Energie, sowie bereit, neue Gipfel zu erstürmen.

Könnte man auch ein Wunder nennen. Ein Wunder der Heilung. Zeigt schlicht und einfach, dass die Frohmedizin Recht hat, nicht die Drohmedizin. Wieder einmal.

Denken Sie bei diesem Sätzchen weiter? Denken Sie an die Hunderttausende von Patienten, die vergeblich auf Linderung oder gar Heilung hoffen… müssen? Weil sie "exakt" schulmedizinisch behandelt werden? Und man ihnen das Wunder der Selbstheilung - ja, was nun - vorenthält?

Das mit dem "vorenthält" ist gar nicht so ganz einfach. Erfordert "Konsequenz und Motivation", also schlicht  Energie. Einsatz auf seiten des Arztes. Was auch dieser Patient recht gut erkannt hat:

"Danke, lieber Dr. Strunz. Sie haben mit Ihrer Konsequenz und Motivation bei mir und meiner Familie Ungeheures geleistet!"

PS: Laut Springer Lexikon "Medizin" gibt es bei PXE "keine kausale Therapie". Heißt: Kann man nichts machen. Lieb vertraute Worte der heute weltweit vorherrschenden Schulmedizin. Sie finden diesen Satz sehr, sehr häufig, wie Sie ja inzwischen wissen. Ein merkwürdiges System, in dem ich da groß geworden bin. Kompliziertes Wortgeklingel, das schlussendlich so häufig in dem gleichem Sätzchen endet: "Kann man nix machen".

Das Dumme an der Geschichte: Wir können. Oben nachzulesen. Solche Briefe haben Sie ja nun inzwischen Hunderte mitbekommen. Irgendetwas stimmt hier am Gebäude der Schulmedizin nicht. Grundsätzlich nicht.
Wir dürfen fröhlich feststellen: Epigenetik und Molekulare Medizin helfen. Weil sie auf Naturwissenschaft beruhen.

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