PS: Ausschließlich für kritische Ingenieure!

Sie könnten monieren, dass ich als Vergleichsjahr 2018, das Grippejahr mit einer ungewöhnlich hohen Todesrate herangezogen habe. Da haben Sie Recht. Nur ändert das nichts am Tenor der Aussage:

Vergleichen wir ruhig mit dem "normalen" Vorjahr 2019. Dann ergibt sich für 2020 tatsächlich ein höherer Todesratenzuwachs. Nur:

Statistik ist so eine Sache. Kommt also das statistische Bundesamt und erzählt uns, dass aufgrund von steigender Lebenserwartung und veränderter Altersstruktur für 2020 sowieso eine 1-2% höhere Sterblichkeit zu erwarten gewesen wäre. Nehmen

wir ruhig 1,5%:

Dann ergibt der Vergleich 2019/2020 30.078 zusätzliche Tote.

Sie sehen: Die von mir angenommene Zahl ist doch recht ähnlich. Kommt hinzu: Das RKI hatte zum 31.12.2020 die Anzahl der an/ mit Coronatoten angegeben mit 33.071.

Alles die gleiche Größenordnung. Fazit: Es bleibt bei weniger als 1 Promille. Frau Prof. Dr. Woopen hat im Kerne recht.

PS 2: Diese Anmerkung hat mir viele mehr oder weniger ärgerliche kritische mails erspart. Solche Debatten können Sie übrigens sehr anregend im Forum verfolgen.

Motto: Herr Lehrer, ich weiß auch was… Mich freut das. Corona rüttelt immer mehr von Ihnen wach.