Ist Ihnen die Welt, Ihr Alltag zu dröge geworden, zu eingefahren, ja, zu langweilig… funkelt da gar nichts mehr? Erleben Sie den Tag nicht mehr – so wie als Kind – als immer währendes spannendes Abenteuer? Wünschen Sie sich diese Zeit zurück?
Na, dann kommen Sie doch einmal mit. Abenteuer gibt’s auch heute noch zu Hauf. Man müsste nur hingucken. Da mache ich Ihnen einfach einmal ein Türchen auf und lasse Sie einen Blick werfen in meinen Beruf, den Beruf des Arztes.
Spannend! Weil Sie es niemals mit satten, zufriedenen, sondern immer mit leidenden, unzufriedenen, hilfesuchenden Mitmenschen zu tun haben. Und das, glauben Sie mir, beschäftigt einen. Nimmt einen mit. Pures Abenteuer! Neues! Unerwartetes! Spannend!
Lesen Sie einfach mit das Vorwort eines neuen Büchleins. Erscheint im Herbst 2022. Hier geht es um das Abenteuer Heilung:
"Alles nur eingebildet"
Eine wunderhübsche Diagnose: Da bleibt einem als Antwort nichts als Sprachlosigkeit. Was sollte man auch entgegnen? Einem Experten im weißen Kittel? Nicht wenige von Ihnen wurden mit weniger unverschämten, mehr wissenschaftlich klingenden Diagnosen nach Hause geschickt: Vegetative Dystonie, Neurasthenie, larvierte Depression. Ärzte sind einfallsreich. Nur: Was fängt man damit an? Wenn’s einem doch wirklich schlecht geht?
Kürzlich kam eine junge Frau mit Muskel-, auch Gelenkschmerzen im ganzen Körper in die Praxis. Die typische Odyssee vom Hausarzt zum Rheumatologen, zum Endokrinologen und so weiter hatte sie
hinter sich. Kein pathologischer Befund. Nichts nachweisbar. Nichts fassbar. Was kann ein klassisch ausgebildeter Hausarzt tun, wenn er dicke Arztbriefe aus der Uniklinik durchblättert, in denen alles Mögliche steht – nur keine Diagnose? Er verschreibt Schmerzmittel. Vielleicht auch Psychopharmaka. So wird üblicherweise gehandelt. Was das bringt? Nichts. Zumindest nichts, was das Übel an der Wurzel packt. Und jetzt behaupte ich, dass ich helfen kann. Warum? Weil ich nicht nur Mediziner bin, sondern auch Physiker. Naturwissenschaftler. Nach vielen Jahren Forschung und Praxis weiß ich recht gut, was die Medizin ausgeforscht hat. Ohne Ergebnis. Und ich weiß auch, was sie bisher
nicht erforscht hat – anders gesagt: was sie gerade erst zu verstehen beginnt.
Was wir in meiner Praxis schon lange verstanden haben, sind molekularmedizinische Möglichkeiten. Etwa mit den Vitaminen B12, C, D und E. In jahrelanger Detailarbeit haben wir an der individuell richtigen Dosis gefeilt. Eine andere ist das Aminogramm. Wer misst das in Deutschland, wer kennt sich hier aus? Immer noch wenige Praxen, aber es werden mehr. Auch hier haben wir lange gefeilt, bis wir sie hatten: die richtigen Messwerte für alle Aminosauren. Also die, mit denen Ihr Immunsystem wieder stark wird. Mit denen sich dann Ihre Selbstheilungskräfte aufschwingen. Was wir außerdem messen, sind verborgene Infektionen. Zum Beispiel Ihr Epstein Barr-Titer – also das
"Nachdröhnen" Ihres Immunsystems nach Mononukleose ("Pfeiffersches Drüsenfieber"). Für uns ein signifikanter Messwert für die Stärke oder Belastung des Immunsystems.
In diesem Buch möchte ich Ihnen einen neuen Blickwinkel auf das Abenteuer Heilung vorstellen: Den nüchternen, naturwissenschaftlichen Blick auf sogenannte "Wunderheilungen". Die in den meisten Fällen darin bestehen, das Verborgene aufzuspüren: den Mangel, die Entzündung, den Krebs. Es geht darum, die fehlenden Stoffe zu finden, deren Mangel Körper und Seele den Stecker gezogen hat. Und sie dann aufzufüllen. Mit schlichter, heilender Natur: Vitamine, Mineralstoffe,
Fett- und Aminosäuren.
Die Patientin mit den Muskelschmerzen litt übrigens an Fibromyalgie. Da kann man nichts machen? Doch, man kann. Lesen Sie selbst …