Unwissenheit tötet

Auch einen so berühmten, liebenswerten Menschen wie den Regisseur Helmut Dietl. Seit Oktober 2013 weiß er: Lungenkarzinom. Hochintelligent wie er ist, fällt ihm dazu alles Passende ein. Auch, wie viel Zigaretten er bisher in seinem Leben geraucht hatte. Und er weiß, dass seine Überlebenschance bei 10 % liegt.

Spricht (in "Die Zeit" 28.11.13)durchaus empathisch über seine Krebs-Kollegen wie Schlingensief , über Dieter Hildebrandt, über Monaco Franze, also Helmut Fischer…

…und ist "skeptisch, ob er sich der Tortur eine Chemotherapie und einer Bestrahlung unterziehen wolle". Hat den Punkt präzise verstanden: Inoperabel. Zwar keine Metastasen, aber nicht zu operieren. Einzige Lösung der in Deutschland regierenden Universitätsmedizin: Chemotherapie und Bestrahlung. Nur: Dietl kennt sich sehr genau aus. Das Wort "Tortur" verrät alles.

Dietl weiß nicht. Sein behandelnder Professor weiß nicht. Die deutschen Unikliniken wissen nicht. Wissen nicht, was mir soeben eine junge Frau mit Brustkrebs und Lebermetastasen mitgeteilt hat: Chemotherapie ohne jegliche Probleme überstanden. Nix Tortur. Und geheilt.

Neu.

Was dahinter steckt? Dr. Coy. Weil es so zentral, weil es so wichtig ist, weil das Unwissen meiner Mitmenschen einem buchstäblich das Herz abdrückt, einfach Zitate:

"Mehr als die Hälfte aller Krebsfälle zeigt einen erhöhten Zuckerstoffwechsel. (News vom 28.08.2013). Das führt dazu, dass Tumoren sich ungehindert weiter vermehren, Metastasen bilden und resistent gegen Strahlen- und Chemotherapien bleiben".

Das entscheidende Wort heißt resistent. Dietl hat recht. Man tut sich eine Tortur an und weiß von vorne herein: Nützt ja gar nichts. Was er aber nicht weiß:

"Eine aktuelle Studie der Berliner Charite belegt erneut, dass Krebszellen einen erhöhten Zuckerstoffwechsel aufweisen. Hemmten die Wissenschaftler den Zuckerstoffwechsel der Zellen, starben die ab… Ein für Krebszellen typisches "Umschalten" der Energiegewinnung von Verbrennung auf Vergärung und der damit zusammenhängenden Bildung von Milchsäure als Schutzschild zur Resistenzbildung gegenüber Strahlen- und Chemotherapie. Die Intensität der Anreicherung mit Milchsäure in Krebszellen stand im engen Zusammenhang mit der Strahlen- und Immunresistenz mit Tumoren, der Bildung von Metastasen und der generellen Überlebensrate der Krebspatienten.

Da dieser Schutzmechanismus noch nicht medikamentös abgestellt werden kann, hat Dr. Coy eine neue Trinknahrung entwickelt, damit Tumorzellen wieder empfindlicher gegenüber herkömmliche Krebstherapien werden. Diese Trinknahrung entspricht einer ketogenen, also streng kohlenhydratarmen Ernährungsform, die bei TKTL1-positiven Befunden eingesetzt werden sollte.

Krebspatienten mit nachgewiesenem TKTL1 Stoffwechsel (zB im PET) bekommen so die Möglichkeit, Therapie-begleitend den Erfolg ihrer Operation, Strahlen- und Chemotherapien über die eigene optimierte Ernährung positiv zu beeinflussen."

Da formuliert er vorsichtig, der Dr. Coy. Meine Patienten beweisen: Hier geht es nicht um ein vielleicht, hier geht es um ein sicher. Brustkrebspatientin (ausdrücklich mit Metastasen) ist jetzt gesund. Sie hat erstens die Chemotherapie problemlos vertragen (lesen Sie oben noch einmal über die Angst von Dietl) und Resistenzen gar nicht erst entwickelt.

Das Geheimnis? No Carb und Vitamine. Massiv.

Quelle: www.tavarlin.de