Erinnert mich immer an mein Idol Muhammad Ali, den größten. Damals als jugendlicher Boxer bei den Olympischen Spielen. Ästhetik pur. Ein Körper in Bewegung, wie ich ihn niemals mehr gesehen habe.
Zerstört. Durch Parkinson.
Wie man Parkinson zumindest verhindert (vielleicht heilt, das weiß nur niemand) haben Sie in den News schon lesen können (News vom 11.01.2008, strunz.com). Aber da musste man ja selbst etwas tun. Wenig attraktiv.
Jetzt gibt's auch Tabletten. Ein Glück. Aber welche Überraschung: Ganz normale Schmerzmittel, entzündungshemmende Mittel wie Aspirin zeigten sich hilfreich gegen das Auftreten von Parkinson. Besonders wirksam war Ibuprofen. Wohl jedem Sportler als mildes Schmerzmittel bekannt. Steht nicht auf der Dopingliste.
Harvard-Forscher berichten in "Neurology" 2011, dass bei Menschen, die mindestens zweimal die Woche Ibuprofen einnähmen, das Risiko für Parkinson
27% geringer
sei. Ein erster Hinweis. Natürlich müsste man jetzt auch tägliche Einnahme, höhere Dosen usw. studieren. Wird selbstverständlich noch bessere Resultate erzielen.
Dummerweise findet sich ebenfalls 2011 im "Journal of Urology" eine Studie an 82.000 Männer. Die länger als 3 Monate z.B. Ibuprofen eingenommen hatten. Leider fand sich bei 35% dieser Männer Erektionsprobleme. Leider.
Was ich damit sagen möchte: Mit Tabletten, mit Chemie, mit der Pharmaindustrie bekommen Sie regelmäßig Probleme. Tabletten haben alle einen Pferdefuß.
Vielleicht sollten wir doch besser auf John Coleman hören. Der seinen Parkinson mit typischer Frohmedizin im Griff hat…