Tag für Tag verblüffen Sie mich. Tag für Tag berichten Sie mir von Wunderheilungen, liebe Leserinnen und Leser. Tag für Tag werfen Sie mein mühsam angelerntes schulmedizinisches Wissen über den Haufen, in den Müll. Da wo es hingehört.
Sie haben schon Recht.
Tag für Tag bringen Sie mir bei: Wer seine Heilung, seine Erleuchtung auf Müllkippen sucht, wird mit Müll bedient. Nur folgerichtig. Will sagen: Das System Schulmedizin ist in sich sehr wohl stimmig.
Peinlicherweise gibt es da einen Eid. Im Neusprech-Gelöbnis genannt. Der Eid wird tagtäglich von der etablierten Schulmedizin gebrochen.
Weshalb ich das so harsch sagen darf? So direkt? So politisch unkorrekt? Weil Sie mir das Tag für Tag erzählen. Und auf wen kommt es in der Medizin an? Auf das Lehrbuch? Auf die Universität? Auf den Facharzt. Oder doch wohl auf Sie, auf
Den Patienten
Wahrheit, medizinische Wahrheit ist genau das, was Sie fühlen, empfinden, erleben, berichten. Da werden Sie sogar beim geliebten Cellospielen von der Schulmedizin im Stich gelassen.

Eine Chellistin - Bild mit Gemini generiert
Kennen Sie das nicht? Dann lesen Sie doch einfach mit:
"Ich lebe seit zwei Jahren praktisch ohne Kohlenhydrate und mit NEM und es geht mir mit 52 Jahren so gut wie noch nie.
Wechseljahresbeschwerden – weg
Ständiger Herpes – weg
Schmerzen in der Achillessehne – weg
Beim Skifahren und Laufen bin ich schneller und ausdauernder denn je
Wegen angeblich altersbedingt verschlissener, entzündeter Schultern war das Cellospielen, ja sogar das Mantelanziehen und Versorgen der Kinder nur noch eine Qual – alles weg
Ich habe wirklich ein ganz neues Lebensgefühl
Dürfen Sie sehr wohl Wunderheilung nennen. Dürfen Sie sehr wohl Ohrfeige nennen für die Schulmedizin. Denn nichts dergleichen vermag die. Die kann nur hervorragend diagnostizieren, und leitliniengerecht austeilen. Wenn Sie natürlich Cellospielen wollen…. selber schuld. Ist nicht vorgesehen. Aber weiter: Jetzt macht die Dame den üblichen Fehler:
"Das versuche ich weiterzugeben. Aber meistens stoße ich natürlich auf Unverständnis – Kohlenhydrate braucht der Mensch und Vitalstoffe haben wir alle genug, nicht wahr?
Deswegen liebe ich Ihre Bilder: Mein Bruder fährt Ferrari. An seinem eigenen Essen spart er dagegen gern mal. Ich frage ihn: Würdest Du in deinen Ferrari Heizöl füllen? Natürlich nicht. Für den Ferrari gibt es nur das Beste, teuerste Öl. Für sich selbst… naja".
Naja sag auch ich. Da hat Sie Ihren Bruder missverstanden. Der ist halt bescheiden. Sparsam. Ökonomisch. Fühlt sich nicht ganz so wichtig, nicht ganz so schön, nicht ganz so lebenskräftig wie… sein Ferrari. Wenn Menschen so denken, haben sie meistens Recht.
Diese mail ist, wie Sie verstehen, einer der schönsten, der letzten Monate. Lässt mein Herz hüpfen. Ich würde die mir unbekannte Dame gerne umarmen. Auch für ihre Fähigkeit, angelerntes zu hinterfragen. Schwierig. Schwieriger als Sie glauben. Gilt ja auch für mich.
Dass die Dame Akademikerin mit Doktortitel ist…. kann manchmal hilfreich sein. In der Regel nach meiner Erfahrung allerdings hinderlich. Freuen wir uns doch alle mit: Über das "ganz neue Lebensgefühl".
Hätten Sie auch gern? Können Sie haben. Bin nur für dich da, spricht die Evolution.
© 2026 Dr. Ulrich Strunz