Soeben beginnt in Wien mit 20.000 Teilnehmern der größte Krebskongress Europas. Eine ungeheure Chance: Alle Augen, jedenfalls die der Medien richten sich auf dieses Ereignis.
Krebs ist ein Selbstläufer. Für Zeitungen, für Zeitschriften. Das Thema fasziniert. Also wird man hier aufmerksam zuhören und berichten. Und wovon berichtet man?
Klares Hauptthema sind Medikamente, die das Immunsystem anstacheln. Der Kongressorganisator Zielinski hebt Wirkstoffe Ipilimumab (gegen Hautkrebs) sowie Nivolumab und Pembrolizumab (gegen Haut- und jetzt auch Lungenkrebs) besonders hervor.
Das war´s auch schon. So vernichtet die Medizin sich selbst.
So nimmt sie die letzte Hoffnung. So demaskiert sie sich als Verkaufsveranstaltung. Wer eigentlich zahlt diesen Kongress?
Wohl kein Zufall, dass gleichzeitig das neue Buch von Professor Dr. Lauterbach erschienen ist (News vom 13.09.2015). Welches diese Krebsindustrie zum Thema hatte. In schonungsloser Weise, in schärfster Weise die Krebsindustrie, besonders die forschende Pharma, also die Verkäufer dieser drei oben genannten Ungetüme angreift.
Dabei aber genau in die gleiche Falle tappt. Sich aufreibt gegen wirtschaftliche Interessen. Sinnlos. Wie ich schon einmal sagte: Sie müssen diese Art von Medizin, die Resignationsmedizin, die Onkologie einfach links liegen lassen. Und rechts überholen.
Schlicht und einfach ein Buch nach dem anderen herausbringen, in dem bewiesen wird (mit Hilfe von Briefen überlebender Krebskranken) also bewiesen wird, dass diese Medikamente Schwachsinn sind, dass Heilung auch bei Krebs möglich ist, dass die Wege bekannt sind.
Darf ich noch einmal erinnern? Die Indianerstudie 1910 (News vom 10.11.2014 www.drstrunz.de). Die Rattenstudie von 1913 (News vom 26.03.2012 www.drstrunz.de). Präziser, genauer, kann man nicht beweisen, dass Krebs längst besiegbar geworden ist.
Nur eben nicht mit
Ipilimumab
Nivolumab
Pembrolizumab
schämen die sich gar nicht? Allein schon für diese Namen? Schon der SPIEGEL 20/2010, S. 166 nannte das ganze "Schlicht obszön", hat Kosten und Nutzen dieser Art von Krebsmedikamenten einmal präzise aufgelistet. Nutzen? Lesen Sie die News einmal nach: Zwei besonders teuere hatten null Nutzen. Haben das Leben der Kranken nicht verlängert, dafür unerträglich gemacht durch Nebenwirkungen (News vom 11.03.2013, 28.10.2013 www.drstrunz.de).
Außerhalb der Medizin würde man solch einem Umgang mit dem Mitmenschen wohl… mit dem Zuchthaus begegnen. Aber in der Medizin? Das beginnt schon bei dem schlichten Beispiel der Statine (News vom 19.02.2014 www.dr.strunz.de).
Fazit: Also eben doch: Links liegen lassen, rechts überholen.