In etwa so?

Wir sind daran interessiert, anderen zu helfen. Wir sind auch daran interessiert, andere zu motivieren anderen zu helfen. Beispiel: das überlastete Pflegesystem. Weil es an Pflegekräften mangelt, und "Generation Z" scheinbar kein Interesse daran hat, als Pflegekraft zu arbeiten, fragt sich die Forschung, was denn eigentlich der treibende Faktor ist, der Menschen dazu verleitet, zu helfen.

So einige hundert Faktoren sind bekannt. Einer sticht besonders heraus:

Gutes für andere zu tun, und auf persönliche Bereicherung zu verzichten, steigt mit höherem Einkommen.

Ist allerdings unabhängig von der bloßen Tatsache, dass man dann mehr Ressourcen zur Verfügung hat oder weil dann das Helfen leichter fällt.

Gutes für andere zu tun ist eine Emotion. Ein Bündel aus Gefühlen welches erst einmal wachsen muss, und wie von einer Studie des MIT sogar soweit gesund und stark wachsen kann, dass man sogar das eigene Leben auf das Spiel setzt, um das Leben anderer zu retten.

Im besonders extremen Fall belegt am Beispiel derjenigen, die während des Dritten Reichs Juden aufnahmen (Mitchell Hoffman, "Does Higher Income Make You More Altruistic? Evidence from the Holocaust”, in: The Review of Economics and Statistics 2011 93:3, 876-887).

Ein ganzes Land hilft also besonders dann, wenn es Wohlstand gibt. Der Prozess der Einkommenssteigerung ist in aller Regel begleitet von wachsender Selbstverantwortung, und der souveräne Umgang mit Stress. Also mentale Stärke.

Denn "überfordert sein von den Forderungen anderer" ist ein guter Indikator, dass es uns mental schlecht geht (Schwartz, Carolyn ScD; Meisenhelder, Janice Bell DNSc, RN; Ma, Yunsheng MPH, and; Reed, George PhD, in: Psychosomatic Medicine: September-October 2003 - Volume 65 - Issue 5 - p 778-785).

Wir kommen also wieder auf Bewegung, Denken, Ernährung zurück. Soll ein Land Hilfsbereitschaft offerieren können, muss es Wohlstand generieren, muss es für Gesundheit sorgen.

Und um die Gesundheit kann sich jeder Einzelne nur selbst kümmern. Muss selbstverantwortlich handeln. Und das lernt jeder Einzelne, wenn er sich um Einkommenssteigerung bemüht.

Was im Prinzip nichts weiter bedeutet als am an der gesellschaftlichen Wertschöpfung mit Fleiß und gutem Willen teilzunehmen.

Das Strunz Konzept ist also deutlich mehr als ein Diät-Plan, Sport-Programm oder Meditationsanleitung. Es ist der Grundstock für ein gesundes, soziales System. Ob nun Mensch oder Land.