Klumpen im Blut

Klingt fürchterlich. Ist es auch. Findet sich häufig im Zusammenhang mit Corona. Aber der Reihe nach.

Jeder Viruskontakt – auch Corona – auch jede Impfung – ist ein Angriff auf Ihren Körper, auf Ihr Immunsystem. Ist es stark genug, schmettert es den Angriff ab. Schwächelt es, geht es häufig zuerst in die Knie, rappelt sich dann hoch, fahrt die härtest möglichen Geschütze auf, pariert den feindlichen Angriff mit einem überdimensionierten Zytokinsturm, der jede Menge Flurschaden anrichtet.

Übrigens ein ähnlicher Ablauf wie bei einer Blutvergiftung. Deshalb die langanhaltende Atemnot

(Lungenschaden), deshalb die Konzentrationsprobleme (Gehirnschaden), deshalb die Schwäche, das Unwohlsein, die bleierne Müdigkeit. Deshalb auch die Klumpen im Blut. Die hat Laborärztin Beate

Jaeger vom Lipidzentrum Nordrhein in Mülheim bei vielen Long-Covid-Patienten gefunden:

"Bei allen Betroffenen finden wir im Blut zahllose Gerinnsel, von denen einige ungewöhnlich lang sind. Auch schwimmen darin häufig Fetzen der innersten Gefäßschicht, des Endothels."

Wie fischt man Fetzen aus Blut? Richtig: Man filtert. Nennt sich Blutwäsche oder Apherese. Ist das Blut entklumpt, fließt es leichter bis in die kleinsten Kapillaren, die Nerven mit Sauerstoff versorgen. Also auch das Hirn. Außerdem werden nicht nur Klumpen aus dem Blut gesiebt, sondern auch Entzündungsstoffe und sogar Gifte. So hilft Apherese gegen Long Covid, genauso aber auch gegen Long EBV und sonstige mehr oder weniger verborgene Vorerkrankungen.

FAZIT: Unendlich müde nach Covid? Immunsystem stark machen – Blutwäsche hilft – rasch!