Lerne soeben – morgens, 8.05h im "Urlaub" – dass hier jemand Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Und dass derjenige, welche auch "alleine an der Front kämpft". Das sei nämlich ich, wird behauptet. War mir gar nicht so bewusst. Aber weil die morgendliche mail (geschrieben 07:45h) so liebenswürdig, angenehm und durchaus lächelnd formuliert wurde, lass ich Sie einfach mal mitlesen. Allein schon wegen des gelungenen spöttischen ersten Satzes:
"Lieber Herr Strunz
Mein Gott!!! – Nein, nicht Sie, aber sie sind schon ganz nah dran. War das eine schöne News von Ihnen heute früh (News vom 25.04.2020). Sie sollten öfters philosophieren. Ich hoffe, Sie erreichen viele Menschen, die dann wenigsten mal darüber nachdenken, bevor Sie wieder (ich hoffe nicht) in Ihre alten Verhaltensweisen zurückfallen.
Mir hat Ihre Denkweise über das Thema Motzen und Besser-Wissen auf höchstem Niveau jedenfalls sehr gut gefallen, und ich fühlte mich bestätigt, zu meiner Einstellung der aktuellen Situation und auch zu meinem normalen Lebensalltag.
Ich bin froh, dass Sie die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und ich beim Lesen Ihrer News genüsslich auf dem Sofa sitzend meinen Morgenkaffee schlürfe, während Sie alleine an der Front für uns kämpfen.
Danke für die täglichen News, danke für Ihre Geduld und danke, dass Sie uns nicht aufgeben."
Das war´s soeben. Gemerkt? Die ganze News habe ich verfasst wegen eines einzigen Wörtchens. Das drittletzte "UNS".
Hatte ich an dieser Stelle nicht erwartet. Denn das letzte Sätzchen macht auch Sinn ohne das "UNS". Da hat jemand sich und mich eingemeindet, aufgenommen. Dahinter steckt der großartige Familien-Gedanke (siehe mein Sohn am 11.04.2020). Die große Forever young – Familie, von der man gar nicht zu träumen braucht, weil es sie ganz offensichtlich längst gibt.
Liebe mail-Schreiberin: Danke! Und ganz besonders für das UNS.
© 2026 Dr. Ulrich Strunz