Beleidigtes Wüten

Artikel .1080 vom 27.07.2020

Eine seltsame Wortkombination. Werden Sie gleich verstehen. „Beleidigt“ heißt nämlich Krebs. Und wüten? Da wütet ein polnischer Bestsellerautor. Hat Millionen Bücher verkauft. Der scheint sehr empathisch zu wüten. Scheint in uns alle Saiten zum Klingen zu bringen.

Nach dieser seltsamen Einleitung ein paar Fakten:

Krebs, so wissen wir heute, ist eine Stoffwechselerkrankung. Früher gab es andere Theorien. Heute wissen wir: Krebs entsteht in den Mitochondrien. Die wir – in meiner Sprache – beleidigen. Nachlässig behandeln. Kränken.

Der Nobelpreisträger Warburg hat das so übersetzt: Wir geben der Zelle, den Mitochondrien nicht genügend Sauerstoff. Dann fangen die Zellen an, Zucker nicht mehr zu verbrennen, sondern zu vergären. Es entsteht eine Krebszelle.

In meiner Sprache: Sie ernähren die Mitochondrien zu schlecht. Da fehlt meinetwegen Sauerstoff oder irgendein Vitamin oder eine Aminosäure. Die werden beleidigt, stellen die Energieproduktion ein und… verlagern diesen Prozess in die Zellsuppe. Also in die Umgebung der Mitochondrien. Das heißt dann Krebszelle.

Und jetzt lassen wir ihn mal wüten, den Jerzy Zieba (Buchtitel: Verborgene Therapien).

„Die erste Krebszelle sollte sofort identifiziert und durch unser Immunsystem bekämpft werden. Wenn das nicht passiert, kommt es zur Vermehrung von Krebszellen und Bildung eines Tumors.

Es sollte bereits für jeden von uns sonnenklar sein, dass ein Tumor nicht der Grund ist für Krebs. Der Tumor ist nur ein Symptom.

Die Vernichtung eines Tumors (also z. B. Operation) sollte ausschließlich als eine unterstützende Behandlungsmaßnahme und nicht, wie es bisher gilt, als Ziel an sich betrachtet werden.“

Da gibt es wirklich noch Onkologen, die glauben, nach Operation, Chemo und Bestrahlung hätte man das Ziel erreicht.

Dummerweise sitzen mir diese Menschen zwei, drei Jahre später gegenüber. Erstes Rezidiv.

Manche auch nach fünf, sechs Jahren: zweites Rezidiv…

„Eine Krebstherapie, die einzige auf der Bekämpfung des Tumors basiert, führt zu einer KATASTROPHE, die vorhersehbar ist. Eine Instandsetzung, Stärkung, Wiederaufbau des einwandfrei funktionierenden Immunsystems (Kennen Sie: „das kompetente Immunsystem“?) sollte zum Hauptziel gemacht werden. Davon hängt eine vollständige Heilung vom Krebs ab“.

Vollständige Heilung. Kann nur über ein Immunsystem funktionieren. Nur und ausschließlich. Wenn Sie die traurigen Augen, die verzweifelten Blicke all der Patienten mit ersten, zweiten, dritten Krebsrezidiv ertragen müssten, so wie ich… Man könnte laut schreien. Aber weiter:

„Eine Wiederherstellung von allen Funktionen des Abwehrsystems dient nicht nur der Behandlung, sondern auch der Vorbeugung vor Krebs. Diese Tatsache ist bekannt und in unserem Unterbewusstsein verankert. Dazu muss man kein Arzt sein“.

„Warum wird es von der Schulmedizin nicht beachtet? Warum beschäftigt man sich nicht mit dem Kurieren des Immunsystems? Warum stärkt man es nicht?“

Tja. Immer dieses „warum?“. Warum haben die Virologen über Corona so viel Unsinn erzählt? Warum haben arme, zur Handlung gezwungene Politiker so viel Unfug angestellt? Warum lassen wir uns angeblich ja so mündige Bürger an der Nase herumführen? Immer dieses warum…

Jetzt kommt Ende des Wütens. Jetzt kommt die Auflösung.

„Die neueste Errungenschaft der Onkologie (kennen Sie? Nobelpreis 2018!) soll auf der Stimulation des Immunsystems bei der Krebsbehandlung beruhen… Wenn nach 50-jähriger Behandlung von Krebs die Krebsspezialisten (Onkologen) eine Erleuchtung erlangen und der Welt verkünden, dass man das Immunsystem in Gang setzten sollte, werden sie NICHT als Scharlatane oder Betrüger beschimpft.“

Aber wir. All wir Ärzte in Deutschland, die seit Jahrzehnten vom Immunsystem als einzige Hoffnung gegen Krebs sprechen und handeln. Die wir unzähligen Patienten in Deutschland bereits geholfen haben. Und sei es nur mit Vitamin C-Infusionen (News vom 12.11.2018).

Und dann kam der Nobelpreis 2018. Ein Durchbruch! Enthusiastisch gefeiert von den Journalisten, von den Medien. All die Ärzte, die das seit Jahrzehnten behaupten und praktisch beweisen, sind bekanntlich Scharlatane.

Könnte man sie wieder stellen, die berühmte Frage: „Warum?“ Auf warum würde sich reimen dumm. Aber so unhöflich bin ich nicht. Denn auch ich bin Mensch. Bin auch ungläubig, kritisch, wenn Sie wollen „dumm“. In weiten Bereichen menschlichen Denkens.

Fazit: Darf ich? Ganz kurz? Noch mal?

Jetzt erzählen Sie mir bitte bloß nicht, dass Sie nicht wissen, wie man Stress los wird. Genau aus diesem Grund wurde das Buch „laufend gesund“ geschrieben. Dass Sie´s nicht gelesen haben…, dass Sie glauben: „Schon wieder so ein Buch…,“ dass Sie Wahrheit nicht erkennen, selbst wenn sie höflich vor Ihnen ausgebreitet wird…

Das Leben, die Medizin ist gerecht. Meine felsenfeste Überzeugung.

Quelle: Ein bemerkenswerter Pole, Jerzy Zieba „Verborgene Therapien, Teil I und Teil II“. Hier Teil II, Seite 299.

PS: Sie wissen ja: Meine Mama war eine Pawlikowski. Typische Anreihung von Buchstaben. Ruf ich immer: Pro Patria Polonia! Und dann halt ich zwei Finger in die Luft. Trotzig.

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