Eine Wunderpille gegen Krebs ...

gibt es selbstverständlich. Schon längst. Kennen Sie nur deshalb nicht, weil sie nicht von der Pharma-Industrie hergestellt und deshalb auch nicht beworben wird.

Die Wunderpille heißt Selen. Längst bekannt. In vielen, vielen wissenschaftlichen Studien bewiesen. Erst beim Tier, dann beim Mensch. Ein winzig-kleiner Auszug:

130.000 Männer und Frauen 6 Jahre Niedrigeres Krebsrisiko mit höchsten Selen-Blutwerten
56% weniger Speiseröhrenkrebs
40% weniger Magenkrebs
J Nat CancerInst, 2000
33.737 Männer 7 Jahre 70% seltener Prostatakrebs bei Männern die höchste Selen-Blutwerte hatten J Nat CancerInst, 1998
9101 Männer und Frauen 20 Jahre 60% seltener Lungenkrebs bei hohen Selen-Blutwerten im Vergleich zu niedrigen Blutwerten Am J Epidemiol, 1998
1312 Krebs-
patienten
6 Jahre Zusätzliches Selen schützt selbst noch bei Patienten, die schon einmal Krebs hatten
50% geringere Krebssterblichkeit
37% weniger zusätzliche Krebsfälle:
63% weniger Prostata Krebs
58% weniger Darmkrebs
46% weniger Lungenkrebs
JAMA, 1996

Selen schützt also etwa 50% vor Krebs. Und wenn man ihn schon hatte, vor dem Zweit-Krebs. Die Schutzwirkung beginnt bei

über 130 µg/l

und die haben Sie eben nicht. In Ihrem Blut, in Deutschland, finden wir Ärzte regelmäßig 70-80 µg/l. Und niemals die für den Krebsschutz geforderten 130 oder mehr. Deutschland ist nun einmal Jod- und Selen-Mangelgebiet.

Andere Länder habens leichter. Wussten Sie, dass der Mittelwert in den USA 160 µg/l, in Canada 190 µg/l, in Südamerika sogar 240 µg/l beträgt? Ist dort normal.

Aber jetzt bitte nicht traurig sein: genau das ist doch Ihre große Chance.

Bitte vertrauen Sie Ihrem Hausarzt. Lassen Sie den Selenspiegel messen. Nehmen Sie Selen und kontrollieren Sie erneut. Bis Sie genug haben.

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